
Das Ex-Migrol-Areal auf der Klybeckinsel.
Laut einer Medienmitteilung des Regierungsrats vom 15. Oktober 2013 übernimmt die Einwohnergemeinde der Stadt Basel von den Schweizerischen Rheinhäfen zwei Parzellen im Baurecht: Das Areal Ex-Esso und das Areal Ex-Migrol. Ersteres ist zur Zeit Standort der Zwischennutzungsprojekte «Marina Bar», «Portland» u.a., während Teile des Ex-Migrol-Areals vom Wagenplatz besetzt sind. Laut Communiqué werde die Besetzung höchstens noch so lange geduldet, bis eine legale Zwischennutzung für dieses Gelände gefunden worden sei.
Gemäss Grundbucheintrag ist das Grundstück «Basel Sektion 7 / 2388», auf welchem sich die fraglichen Parzellen befinden, bereits im Besitz der Einwohnergemeinde der Stadt Basel. Diese hatte das Areal per Staatsvertrag den Schweizerischen Rheinhäfen zur unbefristeten Nutzung überlassen. Die bizarre Folge: Die Einwohnergemeinde bezahlt jetzt Baurechtszins für Boden, der ihr selber gehört. Die Höhe des zu entrichtenden Zinses werde laut Immobilien Basel-Stadt «aus Prinzip» nicht bekannt gegeben.